..:: Cattiva Brunsviga ::.. header image 1

„In Eintracht für Benny“

24. April 2015

Hallo Eintracht-Fans,

wie ihr ja sicherlich auf der Homepage der Blau-Gelben-Hilfe (http://blau-gelbe-hilfe.de/bussgeldbescheid-fuer-benutzung-eines-megafons/) gelesen habt, musste unser allseits bekannter Vorsänger Benny Riefenberg für die Benutzung eines Megafons in der Allianz Arena einen Bußgeldbescheid in Höhe von EUR 178,50 an das Kreisverwaltungsreferat München überweisen. Nach dem die Blau-Gelbe-Hilfe über diesen für viele Eintracht-Fans nicht nachvollziehbaren Vorgang der Polizei München informierte, erreichten uns per E-Mail mehrere Anfragen, wie man sich an den Kosten beteiligen könnte. Ein Eintracht-Fan kündigte sogar an, die gesamte Summe zu überweisen, um einem „guten sozialen Jungen aus der Blau-Gelben Gemeinschaft“ zu unterstützen. Auch in den sozialen Netzwerken starteten Eintracht-Fans in Eigeninitiative einen Spendenaufruf um gemeinsam die Kosten aufzubringen. Benny ist von diesen Aktionen beeindruckt und lässt folgendes verlauten:

„Liebe Eintracht Fans, es erfüllt mich mit Stolz, dass ich in den letzten Tagen überall solidarische Worte von euch erfahren durfte. Glaubt mir, dass dies ein wahnsinnig schönes Gefühl ist und ich im ersten Moment echt sprachlos war, als mich meine Jungs von Cattiva über das Vorhaben und die Unterstützung der Eintracht-Fans informierten. Ich möchte mich daher bei allen Unterstützern recht herzlich bedanken und habe mir überlegt, dass ich die kompletten Spenden an den „Eintracht ist alles e.V.“ überreiche, da wir für den Winter eine große 120 Jahre Eintracht Braunschweig Choreografie planen, die locker eine fünfstellige Summe kosten wird.“

Wer Benny in seinem Vorhaben unterstützen möchte, hat die Möglichkeit beim Heimspiel gegen Aue seine persönliche Spende in eine der „Eintracht ist alles e.V.“ Sammeldosen zu werfen. Des Weiteren planen wir zusammen mit dem „Eintracht ist alles e.V.“ für das letzte Heimspiel gegen den KSC eine große Spendensammlung, die aber separat nochmals angekündigt wird.

Wer lieber einen Betrag überweisen möchte, kann folgende Bankverbindung verwenden:

Name: Eintracht ist alles e.V.
IBAN: DE55 2505 000 0200 5249 73
BIC: NOLADE2HXXX
Bank: Braunschweigische Landessparkasse

Verwendungszweck (wichtig): Spende für Choreos

Wir bedanken uns bereits im Vorfeld für eure solidarische Unterstützung und hoffen auf eine große Unterstützung der Handball-Damen unserer Eintracht, die morgen ihr letztes Spiel bestreiten.

Cattiva Brunsviga am 24.04.2015

(Fotos) Aalen – Eintracht

21. April 2015

Aalen - Eintracht (29. Spieltag 14/15)

Zuschauer: 7.019 (Gäste ca. 500)

Handball-Damen

21. April 2015

20150425_handballdamen

(Fotos) Eintracht – 1860 München

14. April 2015

(Fotos) Fürth – Eintracht

7. April 2015

Fürth - Eintracht (27. Spieltag 14/15)

Zuschauer: 10.280 (Gäste ca.800)

(Fotos) Eintracht – Ingolstadt

23. März 2015

Eintracht - Ingolstadt (26. Spieltag 14/15)

Zuschauer: 20.700

(Fotos) Sandhausen – Eintracht

16. März 2015

Sandhausen - Eintracht (25. Spieltag 14/15)

Zuschauer: 5.831 (Gäste ca. 600)

(Fotos) Eintracht – St. Pauli

16. März 2015

Eintracht - Pauli (24. Spieltag 14/15)

Zuschauer: 23.100

(Fotos) Bayern München – Eintracht

8. März 2015

Bayern München - Eintracht (DFB-Pokal Achtelfinale 14/15)

Zuschauer: 75.000 (Gäste ca. 4.500)

ProFans Pressemitteilung – 02. März 2015

3. März 2015

ProFans & AG Fananwälte fordern Abschaffung des 9-Punkte-Plans

Das Bündnis ProFans und die AG Fananwälte lehnen das 9-Punkte-Papier ab und fordern den DFB und hierbei namentlich Herrn Vizepräsidenten Dr. Koch auf, die darin formulierten Leitlinien für die Sportgerichtsbarkeit zurückzunehmen. ProFans stellt dazu fest, dass das 9-Punkte-Papier an allen Fanbündnissen vorbei entwickelt und verabschiedet wurde. Hätten ProFans und die IG Unsere Kurve nicht kritisch beim DFB nachgefragt, wäre es nie zu einer Diskussion über die neuen Leitlinien für das DFB-Sportgericht gekommen. „Dies widerspricht massiv unseren Vorstellungen von einem ehrlichen Dialog zwischen Fans und Verbänden und stellt insgesamt die Frage, ob der DFB es mit dem Dialog überhaupt ernst meint“, so ProFans-Sprecher Alex Schulz. „Zumindest bei Teilen im DFB scheint die Einsicht immer noch nicht angekommen zu sein, dass Fans weitaus mehr sind als kommerziell vermarktbare Folklore.“

Ähnlich wie andere Interessenverbände sieht ProFans in dem 9-Punkte-Papier eine Sprengkraft, die zu großen Problemen zwischen Fans, Vereinen und Verbänden führen kann. Insbesondere die Forderung nach Denunziantentum innerhalb der Kurven und die Inregressnahme von Einzelpersonen für willkürliche und völlig unverhältnismäßige DFB-Sportgerichtsstrafen sind nicht akzeptabel und für ProFans auch nicht verhandelbar. Dazu Sig Zelt von ProFans: „Die vom Sportgericht verhängten Strafen korrespondieren nicht mit tatsächlich entstandenen Schäden und operieren außerhalb der ordentlichen Rechtsprechung in Deutschland. Sie übersteigen häufig die Strafen ordentlicher Gerichte um ein Vielfaches. Für die Betroffenen kann das existenzvernichtend sein.“ Gerade der DFB als gemeinnütziger Verein darf hier nicht seine Verantwortung für viele Tausende junge und leidenschaftliche Fußballfans aus den Augen verlieren.“

ProFans weist daraufhin, dass jeder Verein die Möglichkeit hat, seine Interessen im Rahmen der staatlichen Gerichtsbarkeit wahrzunehmen. Beschuldigte haben so die Möglichkeit ihre Interessen selber zu vertreten und eventuelle Strafen entsprechen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Beschuldigten. Neben einer völlig intransparenten Entscheidungsfindung und Strafzumessung berücksichtigt die DFB-Sportgerichtsbarkeit diese Aspekte eben nicht. Die Strafe für Rot-Weiß Erfurt im Zusammenhang mit einer Anschlussveranstaltung nach einem Freundschaftsspiel zeigt zudem, dass der DFB auch Angelegenheiten verhandelt, die überhaupt nicht in die Zuständigkeit des Sportgerichts fallen. “Dass in Erfurt der Verein mit seinen Fans eine legale Möglichkeit einer Pyroaktion gesucht und gefunden hat, war dem DFB offenbar ein Dorn im Auge. Seit die Verbandsspitzen 2012 das Thema für beendet erklärt haben, passen alternative Konzepte für ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik nicht mehr ins Bild. Die harte Strafe soll vermutlich andere Vereine von ähnlich konstruktiven Projekten abschrecken”, sagt Jakob Falk von ProFans.

Auch die AG Fananwälte hat Bedenken bezüglich der Rechtmäßigkeit der Regressforderung für DFB Sportgerichtsstrafen. „Gerade vor dem Hintergrund der von der ordentlichen Gerichtsbarkeit gesprochenen Urteile in Sachen SV Wilhelmshaven gegen den DFB und Pechstein gegen den Eislauf-Weltverband erscheint es fraglich, ob Sportgerichtsurteile rechtmäßig sind und zivilrechtlich gegen Privatpersonen durchsetzbar sind“, so Rechtsanwalt Tobias Westkamp von der AG Fananwälte. Die AG Fananwälte weist daraufhin, dass die bisherige Rechtsprechung in Deutschland keinen Freibrief für den DFB erteilt. Vielmehr ist es so, dass es bis jetzt kein höchstrichterliches Urteil gibt und die Gerichte bis dato unterschiedlich urteilten. Dazu Rechtsanwalt Tobias Westkamp: „Entgegen der Darstellung der Verbände besteht hier eine große Rechtsunsicherheit und es ist fraglich, ob die Weitergabe von Verbandsstrafen an Privatpersonen zulässig ist.“

Neben diesen rechtlich unsicheren Aspekten bleibt zusammenfassend fest zu halten, dass der DFB mit dem 9-Punkte-Papier weiter an der Abschaffung von Freiräumen und lebendigen Fantribünen arbeitet um ein steriles, vermarktungsfreundliches Medienprodukt voranzutreiben.

ProFans im März 2015

http://www.profans.de/pressemitteilung/profans-ag-fananwaelte-fordern-abschaffung-des-9-punkte-plans