Folgende Nachrichte erreichte uns vom Eintracht-ist-alles e.V. mit der Bitte um Veröffentlichung:
Hallo Eintracht-Fans,
wir möchten uns erneut für eure Spendenbereitschaft herzlich bedanken.
Die Spendensammlung am Heimspiel gegen Union Berlin war auch diesmal wieder ein voller Erfolg, bei der insgesamt EUR 5.112,09 zusammen gekommen sind. Das ist ein tolles Ergebnis und hilft dem „120 Jahre“ Choreo-Team weitere Kosten zu finanzieren.
An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei „Cattiva Brunsviga“, „Mentalità Ultrà“, „Cattiva Jugend“, „Assalto Comando“,“ Psycho Clan 98“, „Boys Braunschweig“, „Daltons Braunschweig“, „Rabauken Braunschweig“ und „Schäbige Randgruppe Braunschweig“ bedanken, die uns tatkräftig bei der groß aufgezogenen Spendensammelaktion unterstützt haben.
Wer am vergangenen Sonntag nicht die Möglichkeit hatte, seinen persönlichen Beitrag zum mitfinanzieren der Choreo zu leisten, kann auch weiterhin eine Spende auf unser Vereinskonto überweisen oder an einen der Cattiva-Infostände zwischen Block 8 und 9 bzw. am FanHaus in eine der „Eintracht ist alles e.V.“ Spendenbox werfen.
Für Überweisungen nutzt bitte die folgende Bankverbindung:
Name: Eintracht ist alles e.V.
IBAN: DE55 2505 0000 0200 5249 73
BIC: NOLA DE 2HXXX
Bank: Braunschweigische Landessparkasse
Bitte nutzt als Verwendungszweck: Spende für 120 Jahre Choreo
Es grüßt herzlich – euer „Eintracht ist alles e.V“!
Wir möchten an dieser Stelle gerne auf die Website und den heute veröffentlichten Spendenaufruf des Eintracht-ist-alles e.V. verweisen.
Sehr geehrte Damen und Herren der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA,
gespannt verfolgen wir derzeit die losgelöste Debatte um das von Eintracht-Fans am Samstag präsentierte Spruchband „In Braunschweig weiß ein jedes Kind, dass alle Bullen scheiße sind“.
Auch Eintracht Braunschweig hat durch Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt am Montag in einer Stellungnahme verlauten lassen, dass sich der Verein von derartigen Verunglimpfungen gegen RB Leipzig distanziert.
Wie nun bekannt wurde, wirbt der Vertriebspartner eines Hauptsponsors in der aktuellen Ausgabe des Stadionheftes „Unser Aantracht – Am Spieltag“ von Eintracht Braunschweig mit einem Auto, dass „Perfekt für die Bullenjagd“ sei.
Dieser Slogan wurde demnach schon weit vor dem Spiel wissentlich von Eintracht Braunschweig abgedruckt – bis heute scheint dies für die Vereinsverantwortlichen jedoch kein Problem zu sein.
Es ist traurig wie hier offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird, wobei wir deutlich anmerken wollen, dass auch das Werbebanner in unseren Augen nicht ansatzweise „Grenzen“ überschreitet.
Überrascht waren wir auch über die polemische Äußerung, dass ein Großteil der Fans das Spruchband und Gesänge mit Pfiffen quittiert haben sollen. Die nachfolgenden Videos sprechen für sich und zeigen deutlich auf, dass das angebliche „Pfeifkonzert“, was Herr Voigt und auch die Braunschweiger Zeitung gehört haben wollen, de facto nicht existierte.
Der Form halber möchten wir anmerken, dass der Großteil der Pfiffe zu Beginn der zweiten Halbzeit den sich warmmachenden Spielern von RB Leipzig -die an der Südkurve vorbei liefen- galten und lediglich das ertönen von lauten Anfeuerungsgesängen nach etwa 5 Minuten der Wahrheit entspricht. Die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten, um Stimmung gegen Fans zu machen, die die Machenschaften von Red Bull einfach „scheiße“ finden und das zum Ausdruck bringen, ist den Werten unseres Traditionsvereins schlichtweg unwürdig.
Verstehen Sie uns bitte nicht falsch, wir respektieren kontroverse Sichtweisen und sind mit Sicherheit nicht unfehlbar, aber wir sind stets ehrlich.
Selbstverständlich möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben auch Ihre Sicht der Dinge darzulegen und uns zu erklären, warum ein Werbebanner im Vorfeld abgedruckt und ein vergleichbares Spruchband im Stadion deutlich abgelehnt wird und worauf Sie Ihre Wahrnehmungen im Stadion stützen. Hierfür empfiehlt sich das kommende Treffen, wo der Spieltag gemeinsam erörtert werden soll.
In Erwartung einer versöhnlichen Lösung
Cattiva Brunsviga am 19.08.2015
PS: Die Bewertung ob „Bullen jagen“ schlimmer ist, als sie als „scheiße“ zu betiteln, überlassen wir der Braunschweiger Zeitung und der Polizei – Herr Jonscher und Herr Grande werden in diesem Thema mit Sicherheit nicht müde.
