10. Dezember 2023
Was passiert mit den diesjährigen Spendeneinnahmen?
Auch dieses Jahr haben wir uns vorgenommen den gesamten Erlös aufzuteilen. Neben unserem Patenkind „Jannes Müller“, sollen folgende Institutionen, Projekte und Personen bedacht werden:
Das „Kinderheim Haus Regenbogen“ im westlichen Ringgebiet, bietet Kindern aus schwierigen familiären Umfeldern ein neues zu Hause, die Chance auf eine sorgenfreiere Kindheit und die Möglichkeit einer vernünftigen kindsgerechten Entwicklung. Seit 2019 stehen wir mit den Hauseltern Andrea und Dirk Kleber in Kontakt und erleben, mit wie viel Herzblut, Geborgenheit und wertschätzendem Verhalten sich die beiden und ihr Team um ihre Schützlinge kümmern. Der unermüdliche Einsatz hat uns regelrecht begeistert, sodass wir unser Engagement verstetigen, um auch dieses Jahr wieder für strahlende Kinderaugen zu sorgen. Infos zum Kinderheim findet ihr unter: www.hausregenbogen.de
Im November 2023 informierte Eintracht Braunschweig über die Einführung sozialer Tickets. Eintracht-Fans, die Sozialhilfe erhalten oder eine ähnliche staatliche Unterstützung nachweise können, erhalten so eine Eintrittskarte für ein Heimspiel für 5€. Um dieses Angebot über die laufende Saison hinaus anbieten zu können, wollen wir gerne die Zusatzkosten für bis zu 25 Stehplatztickets für die gesamte Saison 2024/2025 übernehmen.
Unser Hauptaugenmerk gehört dieses Jahr der kleinen Lotta Mae Rossow, die in ihren 3 Lebensjahren schon viel durchmachen musste. Eine bis heute unbekannte Stoffwechselerkrankung hat das Leben der Familie auf den Kopf gestellt, denn Lotta leidet an Epilepsie, einer globalen Entwicklungsverzögerung, einer Hirnvolumenminderung, kann ihre Muskeln nicht anspannen, dadurch weder ihren Kopf halten, noch laufen und hat eine extreme Sehschwäche. Da die Alleinerziehende Mama Sabrina aktuell nur zwei Mal die Woche einen einstündig (!) begleiteten Kinderkrippenplatz in Ihrer Heimat Salzgitter erhalten hat, ist sie zwangsweise arbeitslos geworden und kümmert sich rund um die Uhr um Lotta und ihre beiden Schwestern Emilia und Hannah, die sie bei der Betreuung bestmöglich unterstützen. Zu dieser Belastung kommt hinzu, dass es ständig Herausforderungen mit der Krankenkasse gibt: Ob das Lebenserleichternde Maßnahmen (Botox-Spritzen), ein spezieller Autositz oder die Kostenübernahme für einen Umzug in eine EG-Wohnung (da Lotta immer schwerer wird) sind, ständig erhält die Familie Ablehnungen oder die Bearbeitungszeiten ziehen sich über Monate hinweg. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit die Familie zu unterstützen und die Liste an notwendigen Dingen ist lang. Genauso wichtig ist es uns, dass wir auch den Schwestern Emilia und Hannah für ihr Engagement und das zwangsläufige „zurückstecken“ einen Traum erfüllen wollen.
Zutiefst beeindruck hat uns, dass diese Power-Familie Eintracht lebt, denn Sabrinas Ausgleich zum 24/7 Alltagsstress ist der Eintracht-Spieltag, bei dem sie sich ehrenamtlich beim FanProjekt engagiert. Wir kennen kein vergleichbares Beispiel und uns imponiert die Tatsache, dass die wenige Freizeit mit ehrenamtlicher Tätigkeit gefüllt wird. Riesen Respekt für das Engagement, das uns zusätzlich motiviert, aktiv zu werden.
Wenn ihr Lotta direkt eine Spende zukommen lassen wollt, nutz bitte folgendes Spendenkonto:
Empfänger: Eintracht Braunschweig Stiftung
IBAN: DE82 2702 0000 6800 0831 61 (Volkswagen Bank)
Verwendungszweck (wichtig!): Lotta
In Eintracht – für Braunschweig | Gemeinsam großes Erreichen!
10. Dezember 2023
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Hamburger SV 2:1 BTSV Eintracht (14.Spieltag 23/24)
Zuschauer: 7.726 (ca. 600 Eintracht Fans)
26 Fotos
4. Dezember 2023
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Südkurven-Weihnachtsmarkt 2023
Zuschauer: 17.570 (ca. 100 Gäste)
17 Fotos
4. Dezember 2023
Der erste Anlauf einen Investor für die DFL zu gewinnen, ist im Frühjahr dieses Jahres auf der Mitgliederversammlung der DFL krachend gescheitert. Nun unternimmt die DFL einen weiteren Anlauf und möchte am 11.12. eine Entscheidung darüber fällen, die Geschäftsführung erneut in Verhandlungen mit potenziellen Investoren zu schicken und diesen gleichzeitig die Vollmacht zur Unterzeichnung zu erteilen.
Beim ersten Blick auf das neue Vorhaben bemerkt man, dass einige Kritikpunkte von uns Fans bei der DFL angekommen sind, wichtige Kritikpunkte aber unbeachtet geblieben sind. Es ist beispielsweise keine Rede mehr von einem Auszahlungstopf, aus dem u.a. 300 Millionen Euro zur freien Verfügung an die Vereine gegangen wären, welche in erster Linie der „Flutung des Marktes mit Geld“ gedient hätten. Die größten Sorgen von uns Fans wurden zwar augenscheinlich von der DFL erkannt, können uns jedoch auch durch den zweiten Vorschlag für einen Investoreneinstieg nicht glaubwürdig genommen werden. Die DFL mag betonen, dass die „Hoheit über Spielplanung und Anstoßzeiten“ auch in Zukunft bei der DFL liegen wird. Eine Ausgleichszahlung an die Vereine für die Mindereinnahmen durch die Beteiligung des Investors an den zukünftigen Medienerlösen ist jedoch nur für die nächsten fünf Jahre einkalkuliert. Vereine und Investor werden also gleichermaßen darauf angewiesen sein, die Medienerlöse schon in den kommenden fünf Jahren um mindestens neun Prozent zu steigern, nur um den Status Quo zu erhalten. Eine Erklärung dafür, wie man die Medienerlöse kurzfristig signifikant steigern will, auch ohne zusätzliche Anstoßzeiten zu schaffen, liefert die DFL nicht. Die Mechanismen eines Investoreneinstiegs werden vermeintliche „rote Linien“ schon bald verschieben, ohne dass es dafür Stimmrechtsmehrheiten des Investors bedarf.
Auch der zweite Vorschlag für einen Investoreneinstieg in der DFL wird von den Fanszenen Deutschlands trotz der leichten Anpassungen abgelehnt!
Seit Jahrzehnten kritisieren die Fans in Deutschland die zügellosen Ausmaße der Kommerzialisierung. Spieler-, Berater- und Funktionärsgehälter haben mittlerweile völlig ungerechtfertigte Sphären erreicht und sind nicht solide gegenfinanziert. Anders kann nicht erklärt werden, dass die Pläne des Milliarden-Unternehmens Profifußballs nicht aus dem laufenden Betrieb finanziert werden können.
Selbst wenn man die Einschätzung teilt, dass die mediale Aufbereitung nicht gut ist, so bleibt doch die Frage, ob man es sich hier nicht wieder zu einfach macht. Alle anderen Probleme werden totgeschwiegen und die Lösung ist ein Investor? Hier wird eine Kernproblematik der ganzen Branche gespiegelt. Seit Jahren ist die Antwort auf jedes Problem in der Bundesliga das „Hinzuziehen von Partnern“ aka Investoren. Anstatt das eigene Handeln zu hinterfragen, ist man im Kreislauf seines unsoliden und nicht nachhaltigen Wirtschaftens, welches einem erst neulich während der Corona-Pandemie massiv auf die Füße fiel, immer auf der Suche nach dem nächsten Geldhahn. Hat man wirklich nur diese eine Schablone, um Probleme zu „lösen“ und sein Unternehmen zu führen? Ist der Blick zu verengt auf die mediale Aufbereitung eines mäßig spannenden Wettbewerbs? Die Bundesliga hat zahlreiche andere Probleme. Anstatt der um Meilen entfernten Premier League hinterher zu hecheln und erneut auf eine schnelle, externe Finanzspritze zu setzen, sollte der Deutsche Fußball dringend eine eigene solide, nachhaltige Vision mit der Besinnung auf die eigenen Stärken entwickeln.
Auch im neuen Anlauf ist das Ziel klar: Das Rad der Kommerzialisierung soll weitergedreht werden. Doch ist dies nicht eine klare Zockerei? Alle Gedanken um einen neuen Investor basieren auf der Grundannahme, dass die Bundesliga weiterhin ein attraktives Produkt darstellt sowie weiteres Wachstum möglich ist. Woher nimmt man bei der DFL diese Gewissheit? Sorgte in den letzten Jahren nicht gerade die Überkommerzialisierung des Fußballs für eine fortschreitende Entfremdung der Basis vom einstigen „Volkssport Fußball“? Sind die Probleme in anderen Ländern wie Frankreich oder Italien bei der gewünschten Maximierung der Vermarktungserlöse an den handelnden Personen vorbei gegangen?
Doch frei von diesen grundsätzlichen Ansichten bleiben noch weitere inhaltliche Fragezeichen.
Braucht die DFL wirklich einen Investor?
Es scheint wie ein schlechter Witz und ist doch nur ein erneuter Beweis dafür, wie miserabel und nicht nachhaltig im deutschen Profifußball gewirtschaftet wird, wenn man für die im Raum stehende Summe wirklich einen Investor benötigen sollte und dieses Investment nicht aus den eigenen Mitteln stemmen kann. Immerhin erwirtschaften allein die achtzehn Erstligisten zusammen einen jährlichen Umsatz von über drei Milliarden Euro.
Wer investiert überhaupt mit welchem Geld?
Es gibt nach wie vor keinerlei Transparenz, wer die potenziellen Investoren aus dem Bereich Private Equity sind. Jenen Private Equity-Investoren geht es prinzipiell nur um Profit um jeden Preis. Die DFL hat zudem überhaupt keinen Plan, oder sogar kein Interesse, wie zentrale Werte sichergestellt werden und die Mittelherkunft geprüft werden soll. Zumindest Teile des großen Gelds könnten aus Menschenrechtsverstößen, Waffenlieferungen oder sonstigen gesellschaftlichen Problemfeldern entstammen.
Zuschuss zu Auslandsreisen?
Auch hier fehlt jegliche Transparenz, auf welcher Basis diese Zuschüsse ausgezahlt werden. Warum ist dies überhaupt die Aufgabe der DFL? Welchen Mehrwert verspricht man sich von einer Auslandsreise eines Clubs, dessen Einzugsgebiet bereits innerhalb Deutschlands die eigene Region kaum übersteigt? Werden ohnehin schon zur Genüge alimentierte Clubs noch weiter unterstützt, wenn sie ihr Trainingslager in Zukunft bei möglichen „Partnerclubs“ in New York oder Brasilien abhalten?
Ungleiche Verteilung der internationalen Vermarktungserlöse!
Allen voran die internationale Vermarktung wird von der DFL als Hebel für Mehreinnahmen in Zukunft gesehen. Eine weitere Verteilung nach dem aktuellen Vergabeschlüssel, bei möglicherweise noch höheren Einnahmen, würde den Status quo mehr als nur zementieren. Die finanzielle Schere innerhalb der Vereine, aber auch zwischen erster und zweiter Bundesliga würde nur noch weiter auseinander gehen.
Die Entscheidung muss bei der Basis liegen!
Unter diesen Voraussetzungen darf es keine positive Abstimmung über eine reine Verhandlungsmasse geben. Es gibt keinen Grund den DFL-Geschäftsführern einen Freifahrtschein zum Vertragsabschluss zu geben. Wenn, dann muss über einen fertigen und unterschriftsreifen Vertragsentwurf mit einem der Öffentlichkeit bekannten Partner abgestimmt werden. Die Bestätigung dessen, sollte final aber nicht nur durch die Vertreter der zum Großteil ausgegliederten Kapitalgesellschaften, sondern durch die Mitgliederversammlungen aller Stammvereine der DFL erfolgen.
Die Fanszenen Deutschlands im Dezember 2023
27. November 2023
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BTSV Eintracht 3:2 VfL Osnabrück (13.Spieltag 23/24)
Zuschauer: 55.879 (ca. 3.000 Eintracht Fans)
15 Fotos
27. November 2023
Ungewohnt lange hat es dieses Jahr gedauert, doch nun können wir endlich die offizielle Meldung verkünden:
Am 13.01.2024 findet die 12. Auflage unseres sozialen Hallenturniers statt. Einmal mehr wird die „Alte Waage“ der Ort des Geschehens sein, wo wir als Fanszene gemeinsam mit Gästen einen unvergesslichen Tag verleben und sämtliche Einnahmen karitativ gespendet werden. Wie immer mit Budenzauber, Kinderspiel, Tombola, einem Spielbereich für die kleinen Löwen und natürlich ausreichend Verpflegung.
Wir werden euch zeitnah mit allen wesentlichen Informationen versorgen – nachfolgend aber schon mal die wichtigsten Eckdaten:
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Nach dem Turnier geht die Sause in der Diskothek “Schwanensee“ in die Verlängerung, wo ein allerletztes Mal (!) die Türen geöffnet werden, bevor dieser legendäre Laden nach über 25 Jahren bedauerlicherweise endgültig schließt
Freut euch auf einen unvergesslichen Tag und tragt euch den Termin schon jetzt fest im Kalender ein!
In Eintracht für Braunschweig – gemeinsam für den guten Zweck!

21. November 2023
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Hannoverrecke 2:0 BTSV Eintracht (12.Spieltag 23/24)
15. November 2023
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BTSV Eintracht 1:4 Fortuna Düsseldorf (11.Spieltag 23/24)
Zuschauer: 20.378 (ca. 2.000 Gäste)
13 Fotos
14. November 2023
9. November 2023
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SV Elversberg 3:0 BTSV Eintracht (10.Spieltag 23/24)
Zuschauer: 42.000 (ca. 4.300 Eintracht Fans)
46 Fotos